VKI will Amazon.de abmahnen
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) rügt die AGBs von Amazon.de. Dabei geht es um Fälle bei denen Amazon.de zwar eine Bestellbestätigung per Mail versendet, und sich dann endlos Zeit lässt um dem Kunden später mitzuteilen die Lieferung könne nicht erfolgen.
Amazon behält sich dazu in den AGBs vor den Kaufvertrag erst abzuschließen, wenn eine Versandbestätigung per Mail erfolgt.
Zitat:
Diese Bestellbestätigung stellt keine Annahme Ihres Angebotes dar, sondern soll Sie nur darüber informieren, dass Ihre Bestellung bei uns eingegangen ist. Ein Kaufvertrag kommt erst dann zustande, wenn wir das bestellte Produkt an Sie versenden und den Versand an Sie mit einer zweiten E-Mail (Versandbestätigung) bestätigen.
Diese Vorgehensweise ist laut Jurist nach der Fernabsatzrichtlinie nicht wirklich gedeckt, da ein Unternehmen einem Verbraucher unverzüglich mitteilen muss, wenn das Unternehmen die Bestellung nicht annimmt oder diese nicht ausführen kann.
Nun möchte der VKI wissen ob es mehrere Kunden aus Österreich mit ähnlichen Problemen gibt und bittet diese sich per Email zu melden. Die Meldung erfolgt dabei über help.orf.at, dort ist auch der vollständige Bericht nachzulesen. Sollten sich mehrere Kunden melden will der VKI Amazon.de wegen dieser Klausel abmahnen.